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Das Geheimnis des Sehens

Rezeptoren geben Informationen von den Sehzellen an das Gehirn weiter.

Rhodopsin heißen diese Rezeptoren und liegen in den Sehzellen der Netzhaut des Auges. Eine amerikanisch-japanische Forschergruppe hat ihre dreidimensionale Form vor einegen Jahren erstmals in einer Vergrößerung untersucht, die noch viel mehr Einzelheiten erkennen lässt.

Rhodopsin sieht aus wie ein kurzer dicker Stab, der selbst aus sieben dünneren Stäbchen besteht. Zwischen diesen Stäbchen befindet sich Vitamin A, das die Funktion eines Lichtumwandlers hat. Sobald es Licht einfängt, verändert es seine Form und verschiebt die Lage der sieben dünneren Stäbchen zueinander, da der Platz im Rhodopsin-Stab sehr begrenzt ist. Das löst nun im Inneren der Sehzellen eine Kette von Reaktionen aus, die in einem elektrischen Impuls an das Gehirn endet.

Durch diese neuen Forschungsergebnisse lassen sich bestimmte Augenkrankheiten, wie z. B. die Rot-Grün-Blindheit besser untersuchen und es können vielleicht Behandlungsmöglichkeiten gefunden werden.